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Rostock 260 Starter aus 17 Vereinen starteten am Wochenende beim vom SC Empor Rostock 2000 bestens organisierten 10. OSPA Ostseecup. „Höhepunkte waren natürlich die Superfinals. Dafür konnten sich die schnellsten Sechs jeder Stilart über 50 Meter aller Jahrgänge qualifizieren. Da ging es ganz schön zur Sache“, schätzte Empors Sportlicher Leiter Frank Stut ein.
Die Ostseesparkasse hatte mit insgesamt 1000 Euro für die beiden Finalisten noch einen zusätzlichen Anreiz geschaffen. Da wurde mächtig gekämpft, um nicht schon im ersten Lauf auszuscheiden, auch das Semifinale zu überstehen und in den Endlauf der beiden Besten zu kommen. Innerhalb von sechs Minuten, zwischen den Läufen waren je 180 Sekunden Pause, musste voll Speed gemacht werden. Das ging ganz schön an die Substanz.
Antje Mahn (Würzburg 05) und Erik Steinhagen (SG Essen) schafften auf ihrer ehemaligen Hausbahn einen lupenreinen Hattrick. Sie entschieden die Konkurrenzen über 50 m Freistil, Brust und Schmetterling für sich. Über 50 Meter Rücken setzten sich die Potsdamerin Betty Buschick und der Schweriner PSV-Schwimmer Maik Michalski durch. Julia Irmer aus dem Jahrgang 1997 vom SV Olympia wurde über 50 m Brust Zweite, während Empors Kathleen Russnak den Ehrenplatz auf der Schmetterlingsstrecke belegte.
Aus der Sicht des SCE 2000 stellte Frank Stut eine gute Leistungsentwicklung fest: „Einige Aktiven haben sich mit Blick auf die deutschen Jahrgangsmeisterschaften eine gute Ausgangsposition geschaffen. In einem gemeinsamen Trainingslager mit dem SV Olympia über Ostern in Riesa wollen wir noch eine Schippe drauflegen.“
In der dreitägigen Veranstaltung hinterließen auch Liam Glatz (SCE) aus dem Jahrgang 2000 mit vier Siegen und zwei weiteren Podestplätzen, Nikola Werth, Paul-Arved Böttcher und die dreifache Siegerin Kathleen Russnak einen guten Eindruck. „Das ist beileibe keine Zurückstellung der andren Sportler. Alle haben toll gekämpft“, schätzte Stut ein.
Zu diesem Fazit kam auch Freiwassercoach Christian Bartsch, der mit seinen Aktiven demnächst nach Belek (Türkei) ins Trainingscamp fährt: „Lea Heilmann verpasste knapp die Marke von 18 Minuten über 1500 m Freistil, setzte sich auf Platz fünf der DSV-Bestenliste fest. Auch Annike Märthe Scheltz wusste über diese Strecke zu überzeugen.“
Bernd-Dieter Herold |